UNTERTAGEKALENDER
ERZGEBIRGE
FASZINIERENDE BERGWERKE.
VERLASSENE STOLLN.
EINZIGARTIGE FOTOGRAFIE.
Archiv - Untertagekalender 2026 - aus dem Erzgebirge.
2. Untertagekalender aus dem Erzgebirge mit dem Thema "Stolln im Revier" von 2026.
Januar
Mundloch des „Königlich Weißtaubner Tiefer Erbstolln“. Im Jahre 1525 beauftragten die beiden Herzöge Heinrich und Georg den Vortrieb des Fürstenstollns. Erst nach 1650 wurde er als Königlich Weißtaubner Tiefer Erbstolln bezeichnet. Kunstvoll ausgemauerter Bereich mittels Ziegelsteine in der Nähe vom Abraham Schacht bei Lauta.
Februar
Mundloch des „Neuglücker Stolln“. Im Jahre 1557 begann man unterhalb des Vorwerks Eschenbach bei Wolkenstein mit der Auffahrung des Stollns. Der Schlussstein vom Mundloch trägt die Jahreszahl 1854.
März
Mundloch des „Ursula Stolln“. Er befindet sich im Schwarzwassertal Ortsteil Hinterer Grund. Beeindruckender Abbauhohlraum auf dem Ursula-Spat innerhalb der Gangstrecke 3 in Pobershau.
April
Mundloch des „Molchner Stolln“ in Pobershau. Ein Abschnitt des Stollns ist seit 1934 für die Öffentlichkeit als Besucherbergwerk zugänglich. Rechts neben dem Mundloch befindet sich die Erbebereitentafel von 1733. Mit erheblichem Aufwand wurde der Stolln auf dem Molchner Spat mithilfe von Schlegel und Eisen aufgefahren
Mai
Mundloch des „Tiefen Hilfe Gottes Stolln“ Bereits im 16. Jahrhundert wurde er unter dem Namen „Unverhofft Glück Stolln“ urkundlich erwähnt. Im Jahr 1837 erhielt er dann sein heutigen Namen. Gewölbemauerung mit Bruchstein und Ziegel im Tiefen Hilfe-Gottes-Stolln bei Wolkenstein.
Juni
Mundloch des „Felber-Stolln“ Der Stolln befindet sich im Herbstgrund bei Gehringswalde. Heute ist das Mundloch vom Resthaldenmaterial des ehemaligen Schachtes 44 begraben – Mundloch des Felberstollns um 1926. Foto von Dr. Walther Bogsch. Mit Naturstein gesicherter Stollnabschnitt im Felber-Stolln.
Juli
Mundloch vom „Überleitungsstolln 2“ am Galgenberg. Dieser sollte einst dazu dienen Wasser von der geplanten Talsperre im Schwarzwassertal zur Neunzehnhainer Talsperre zu leiten. Für die Materialrückgewinnung wurde der Stolln vom Altbergbauverein Heilige Dreifaltigkeit Fundgrube Zschopau e.V. geöffnet.
August
Tiefer Heilige Dreifaltigkeit Stolln“ in Zschopau. Die „Heilige-Dreifaltigkeit Fundrube“ ist der bedeutendste Bergbau in der Region Zschopau. Der Altbergbauverein Zschopau hat das Ziel den Stolln für Besucher zugänglich zu machen.
September
Mundloch des „Walfisch Stolln“ in Pobershau. Das im Jahr 1853, in elliptischer Form gemauerte Mundloch steht unter Denkmalschutz. Dieses wurde im Jahr 2013 restauriert. Gemauerter Abschnitt im Walfisch Stolln.
Oktober
Mundloch des „Kirchsteig Stolln“ im Schwarzwassertal, während der Sanierung. Unter diesem Namen ist er seit 1712 bekannt. Im Jahre 1718 wurde der Betrieb eingestellt. Der Stolln besitzte eine Gesamtlänge von 280 m. Abzweig im Kirchsteig Stolln.
November
Mundloch des „Arthur Stolln“ bei Schönbrunn. Im Jahrbuch 1859 für Berg- und Hüttenmann wurde der Stolln das erstemal namentlich erwähnt. Zur Uranerzerkundung hat die Wismut ca. 1947 den Stolln wieder aufgewältigt und dabei zur Sicherung den Holzausbau eingebracht.
Dezember
Mundloch des „Tiefen Blühend Glück Stolln“ im Schwarzwassertal. Das Mundloch erlitt erhebliche Schäden durch den Diebstahl des Schlusssteins. In den 1990er Jahren wurde es von der Bergbrüderschaft Pobershau nach historischen Vorlagen sorgfältig restauriert. Abbau auf dem Tiefen Blühend Glück Spat.
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Über Mich
Fotograf aus Leidenschaft
Seit über 20 Jahren befahre ich alte Stolln und vergessene Bergwerke im Erzgebirge. Meine Kamara ist immer dabei, um die Schöneit, Geschichte und Atmosphäre diese einzigartigen Orte festzuhalten.
