UNTERTAGEKALENDER
ERZGEBIRGE
FASZINIERENDE BERGWERKE.
VERLASSENE STOLLN.
EINZIGARTIGE FOTOGRAFIE.
Archiv - Untertagekalender 2025 - aus dem Erzgebirge.
1. Untertagekalender aus dem Erzgebirge mit dem Thema "Bergstadt Marienberg" von 2025 .
Januar
Königlich Weißtaubner Tiefer Erbstolln. Kunstvoll ausgemauerter Bereich mittels überspringende Bögen aus Ziegelsteinen. Dieser Abschnitt zwischen dem Rudolphschacht und dem Gangzug des Elisabeth Flachen wird auch Rudolph Stolln genannt.
Februar
St. Gideon Tiefer Erbstolln in Großolbersdorf. Mit Naturstein gesicherter Stollnabschnitt auf dem Elisabeth Flachen. Der Vortrieb des Stollens in Richtung Lauta begann im Jahre 1552. Seine Gesamtlänge auf dem Elisabeth Flachen beträgt heute 1260m.
März
St. Georg Kunstschacht am Stadtberg. Die St. Georg Fundgrube war zur damaligen Zeit eine der bedeutendsten Silbergruben am Stadtberg. Der Holzausbau stammt noch aus der Zeit des Wismutbergbaus, ebenso wie eine Holztafel mit dem Schachtnamen, die von der Wismut hinterlassen wurde.
April
Traumhaft ausgebildete Eisensinter bei Wolkenstein. In der Untertagewelt von Wolkenstein gibt es fantastische Eisensinter, die sich im Wismutschacht 137 auf der Tropperstollnsohle befindet. Dieser Gang wird auch als Anton Iwanowitsch bezeichnet.
Mai
Verstufungstafel von 1835. In der Grube Drei Hammerschläge bei Pobershau markiert eine Verstufungstafel die Grenze zwischen Weißtaubner Stolln und dem Ursulastolln im Quartal Trinitatis 1835.
Juni
Der Zinnbergbau in Pobershau. Auf dem Ursula Spat, einem Teil des ehemaligen Zinnbergbaus, befindet sich die Gangstrecke 4 der Wismut. In dieser Strecke existiert ein alter Schacht, aus dem heute riesige Mengen an Wasser herabstürzen.
Juli
Die Radstube vom Rudolphschacht. Die 1842 ausgeschossene Radstube, die 15m hoch, 15m tief und 2m breit ist, befindet sich etwas oberhalb der Weißtaubner Stollnsohle. In der Radstube sind noch Reste eines verrotteten großen Wasserrades vorhanden, das einen Durchmesser von 13,5m hatte.
August
Querschlag 1 vom Wismut Schacht 303 in Pobershau. Mit einer Gesamttiefe von 91,8 Meter erreichte der Erkundungsschacht 303 in seiner Tiefe den Wildemann Stolln. In diesem Schacht fanden die meisten Arbeiten der Wismut für den Abbau von Uranerz statt, die über den Querschlag 1 verliefen.
September
Der Jung Fabian Sebastian Schacht am Stadtberg. Mit kunstvollem Bruchsteingewölbe gesicherter Jung Fabian Sebastian Schacht auf der Weißtaubner Stollnsohle.
Oktober
Der Felber Stolln in Kiesholz bei Marienberg. Ausgemauertes Gangkreuz vom Heyländer Morgengang zum Wilhelm Flachen. Schon Mitte des 16. Jahrhunderts hatte der Felber Stolln eine große Bedeutung für die Gruben im Kiesholz. Er entwässerte zu jener Zeit ca.165 Fundgruben.
November
Wismutbergbau in Pobershau. Ein verlassener Förderhunt der Wismut befindet sich auf der Walfisch-Stollnsohle. Der Förderhunt steht heute still und verlassen unter Tage. Dieses Relikt aus vergangenen Tagen erinnert an die harte Arbeit der Bergleute, die in diesem Stolln unter schwierigen Bedingungen gearbeitet hatten.
Dezember
Der Unvermuth-Glück-Schacht am Stadtberg. Der Unvermuth-Glück-Schacht auf dem Stadtberg ist ein imposanter Hauptschacht der Grube St. Georg, der eine Gesamttiefe von 291,3m aufweist. Beim Blick nach oben in die mächtige Schachtröhre, wird die Größe und Bedeutung dieses Bergwerks verdeutlicht.
Über Mich
Fotograf aus Leidenschaft
Seit über 20 Jahren befahre ich alte Stolln und vergessene Bergwerke im Erzgebirge. Meine Kamara ist immer dabei, um die Schöneit, Geschichte und Atmosphäre diese einzigartigen Orte festzuhalten.