Vorbereitete Vorträge über den sächsischen Bergbau.

Der Königlich Weißtaubner Erbstolln.
Eine fotografische Reise vom Mundloch bis zum Rudolphschacht.

Wo einst die Bergleute jahrhundertelang ihre schwere Arbeit verrichteten, hat sich bis heute eine faszinierende Welt erhalten. Tief im Berg liegen die Zeugen der großen Bergbaugeschichte und erzählen vom Reichtum unserer Region. Oft sind solche geschichtsträchtigen Orte nur sehr schwer zugänglich. Steve Müller nimmt uns mit auf eine fotografische Reise durch einen der größten und wichtigsten wasserabführenden Stolln des ehemaligen Marienberger Bergbaureviers.

Der  Vortrag wird etwa 120 Minuten dauern und präsentiert 190 Fotografien & Karten des bedeutendsten Entwässerungsstolln im Marienberger Revier.

Der Neuglücker Stolln bei Wolkenstein (Marienberger Bergrevier)
Eine eindrucksvolle fotografische Expedition – vom Mundloch bis zum Schauplatz des Grubenunglücks von 1950 am Schacht 85.

Über viele Jahre hinweg habe ich den Neuglücker Stolln mit meiner Kamera erkundet und dokumentiert. Der mehr als zehn Kilometer lange Stollntrakt ist äußerst schwer zugänglich: Dunkelheit, Schlamm und Wasser sind ständige Begleiter und machen jede Befahrung zu einer Herausforderung – für Mensch und Technik gleichermaßen.

Die Reise führt durch das Gebiet Himmelreich mit seinen gewaltigen Auffahrungen aus der Zeit der Wismut und vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die Dimensionen des historischen Uranbergbaus. Von dort geht es weiter in Richtung Kiesholz zum Schacht 85, dem Christophschacht – jenem Ort, an dem sich am 20. Februar 1950 eines der tragischsten Grubenunglücke ereignete.

Gezeigt werden faszinierende Fotografien aus dem gesamten Neuglücker Stolln sowie ein eindrucksvolles Video von der Unglücksstelle, rund 180 Meter unter der Drei-Brüder-Höhe im Kiesholz.

Eine Reise in die Tiefe – und in ein verborgenes Kapitel sächsischer Bergbaugeschichte.

Der  Vortrag wird etwa 120 Minuten dauern.